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Samstag, 3. Mai 2014

"Dead Eyes" - Chris Priestly

Wieder ein Leserunden-Exemplar (Lovelybooks), dieses Mal ein Jugendbuch. 




Nachfolgendes ist natürlich unter dem Punkt bewertet, dass es ein Jugendbuch ist. Der Plot ist eigentlich ziemlich gut, wie ich finde. Auch die Erarbeitung im Buch ist ziemlich spannend. Durch Angelien, die Bilder in Galerien und dem Friedhof bekommt man einen Draht und die Parallelen zur Vergangenheit.
Das Ende ist überraschend, die Auflösung um die Maske ein"Achso"-Effekt.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm. Alles, vor allem aber die Umgebung in Amsterdam, wird anschaulich beschrieben, sodass man sich ein richtiges Bild im Kopf machen kann.

Der einzige Fehler, den ich wirklich fatal für das Buch finde, ist, dass die Charaktere so zweidimensional bleiben. Sie werden nicht wirklich vertieft, es fehlen tatsächliche Gefühle oder Emotionen. Die bekommt man höchstens von Alex mit, da das Buch nun aus seiner Perspektive läuft.
Alex selber ist komisch, wie ich finde. Sein Alter wird nie gesagt, einerseits trinkt er schon Kaffee, andererseits beginnt er schnell zu weinen und verhält sich sehr stark wie ein Kind. Daher war ich über sein Alter verwirrt, schätze ihn, den Kaffee ignorierend, auf um die 12.
Auch der Tagesablauf ist meistens ziemlich monoton.
Die Dialoge sind manchmal ein wenig ungeschickt, für einen großen Streit fehlen die zugrundeliegenden Reize.

Bild: lovelybooks.de

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