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Donnerstag, 8. Mai 2014

"Das Verhängnis" - Joy Fielding

Zack, da bin ich wieder!
Heute soll's um einen Fielding gehen, den ich vor einer Weile gelesen habe.


Das Buch beginnt mit Jeff, seinem Kumpel Tom und Jeffs kleinem Bruder Will. Anscheinend hat es zwischen den Halbbrüdern in der Vergangenheit einige familiäre Probleme gegeben, Tom hat ebenfalls Probleme mit seiner Frau Lainey.
Eine Frau, Suzy Bigelow, setzt sich in dieselbe Bar, und die drei Jungs schließen eine Wette ab. Wer von den dreien würde es schaffen, sie flachzulegen? Kristin (die Freundin von Jeff) geht zu ihr und fragt, wer von den dreien zu ihr kommen soll, und sie wählt Will. Doch so einfach wollen sich Jeff und Tom nicht abspeisen lassen, und dann ist da auch noch Suzys Mann...


Insgesamt ist das wieder ein guter Fielding, wie ich finde. Man erfährt nicht nur Suzys Vergangenheit, sondern auch Wills, Jeffs und Toms. Die Charaktere werden in ihren Eigenarten also auch ein wenig nachvollziehbar (wenn auch nicht vollkommen, aber wer versteht bitte einen gestörten Charakter?). Sie gewinnen an Tiefe, denn es wird zwischen den Perspektiven gewechselt, doch nicht so häufig, dass es, zusätzlich zur positiven Verwirrung durch den Plot, negativ verwirren würde. Sie sind außerdem grundverschieden, sodass sie miteinander nicht langweilig sind, wirken aber auch nicht so, als seien die Grund-Klischees aus dem Topf genommen: eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen (siehe Sex and the City etc). 
Der Handlungsverlauf überrascht und verwirrt an vielen Stellen, das Ende war für mich vollkommen überraschend, obwohl es sogar einmal angedeutet wurde. Trotzdem ist nichts unlogisch oder unrealistisch. 
Die Spannung wird ziemlich schnell aufgebaut und die ganze Zeit erhalten - lediglich kurze "Entspannungsphasen", wie ich sie nenne, wenn es um Tom geht, der zwischenzeitlich mal ein bisschen durchdreht, wobei es weniger um die Spannung geht sondern die Entwicklung des Charakters, aber auch das ist unbedingt nötig.

Ich finde, es ist ein gutes, spannendes Buch. Gut geschrieben, ganz gut übersetzt, Plot und Charaktere und Gruselfaktor stimmen - ich mochte es sehr gern lesen!

Bild: amazon. de

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