Los geht's! :)
| Bild: lovelybooks.de |
1. Cover
Ja, das Cover ist ganz nett. Aber ich glaube, für Cody McFadyen braucht es für die Aufmerksamkeit kein Bomben-Cover, sondern nur die Ankündigung, dass es ein neues Buch gibt, und die Verkaufszahlen sind gesichert. Solang das Cover nicht der totale Bullshit ist, ist es mir meistens auch egal.
Hier also eine nette Schrift und eine spooky Silhouette, aber jetzt nichts mega Gutes.
2. Charaktere
Diesen Punkt finde ich fast den gelungendsten bei McFadyen. Alle Protagonisten sind so unterschiedlich, und dennoch nur stückweise klischeehaft! Ma hat den warmen, lieben Riesen Allan, den grumpy James, die starke Smoky, die witzige Callie. Und alle haben Tiefe, alle sind sehr gut ausgearbeitet, und jede Handlung passt zu ihrem Charakter, niemand verhält sich anders. Gut, er hat in einer Reihe mehr Bücher "Zeit", um sie vorzustellen, aber in einer Reihe hat er auch mehr Risiken, sie patzen zu lassen. Außerdem gibt es in diesem Buch Veränderungen. Und es ist das einzige Buch, in dem ich sage: Jawoll, das ist glaubhaft dargestellt! Meistens hat man in einem Buch drei Schritte: Unwohlsein mit seiner Einstellung, darüber nachdenken, zu dem Entschluss kommen, sich zu ändern, und zack, das Resultat. Hier ist das anders. Manche Veränderungen kommen schleichend, und sind bis zum Ende des Buches noch nicht abgeschlossen. Und das macht es so realistisch - weil Veränderungen Zeit brauchen. Und manchmal zweifeln die Figuren an ihrer Veränderung, und auch das ist normal. Also - alles richtig gemacht!
3. Handlung & Schreibstil
Wie vom Autor gewöhnt, haben wir einen überaus blutigen und vor allem krassen Mord. Ausnahmsweise haben wir eher weniger Verstümmelung und Blut zu tun - sondern das, was einen das Gesicht verziehen lässt, sind die Videos, in denen die Geheimnisse der Opfer enthüllt werden. Trotz völliger Ahnungslosigkeit der Ermittler in über der Hälfte des Buches lässt die Spannung nie nach - und ich hab das Buch an einem Tag verschlungen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.Der Schreibstil ist neutral, würde ich sagen. Er konzentriert sich auf die Geschehnisse. Es gibt Beschreibungen, wo welche nötig sind, um eine Stimmung zu erzeugen, ansonsten finde ich keine extravaganten Merkmale - bis auf das Schreiben im Präsens, was im Deutschen schnell merkwürdig kommen kann. Hier aber nicht der Fall.
4. Fazit
Bombe!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Heyho!
Du stimmst mir zu?
Oder du findest es von vorn bis hinten Blödsinn, was ich geschrieben habe? Dann hau in die Tasten und teile es mir mit!
:)